Durch einseitige Ernährung („fast food“, Alkoholismus), erhöhten Bedarf an Nährstoffen bei hoher Zufuhr bestimmter Nahrungsmittel (z.B. erhöhter Vitamin E-Bedarf bei großem Konsum ungesättigter Fettsäuren), Nahrungsverarbeitung (Nährstoffverluste durch Kochen, chemisches Konservieren), lange Transportwege und Lagerung und geringere Nährstoffgehalte als vor einigen Jahrzehnten (z.B. durch ausgelaugte Böden, sauren Regen) können Nährstoffdefizite entstehen.
Auch Genussmittel wie Alkohol, Coffein und Nicotin zehren an unseren Nährstoffen.
Bestimmte Situationen wie Schwangerschaft und Stillzeit, Zustände nach Krankheiten oder Operationen, physische und psychische Belastungen erfordern eine höhere Zufuhr von Nährstoffen. Auch Medikamente und Umwelteinflüsse können den Bedarf an Nährstoffen erhöhen.